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Konsumieren oder doch lieber Sparen?
Die Zeitschrift Focus Money ermittelt in einer Umfrage, dass jeder dritte Deutsche durch die Finanzkrise verunsichert ist und von Rabatten angelockt, im kommenden halben Jahr weniger Geld auf die hohe Kante legen wird als bisher. Von 2000 im September befragten Verbrauchern hätten 32 Prozent angegeben, künftig lieber Geld für konkrete Anschaffungen auszugeben, statt es anzulegen. Im Interesse stehen dabei besonders Möbel, Waschmaschinen oder Autos.
Nur rund 16 Prozent der Befragten haben demnach vor, in den kommenden sechs Monaten mehr zu sparen. Rund die Hälfte der befragten Verbraucher will an ihrem Sparverhalten dagegen vorerst nichts ändern. Die Lust der Deutschen auf das Geldausgeben werde derzeit durch das niedrige Zinsniveau und das fehlende Vertrauen in die Finanzmärkte ebenso verstärkt wie durch die vom Handel angebotenen Rabatte.
Bei den Sparern stehen vor allem kurzfristige und sichere Geldanlagen hoch im Kurs. Über die Hälfte von ihnen entscheide sich für ein Tagesgeldkonto. Ebenfalls gefragt seien Wohneigentum und Bausparverträge. Vergleichsweise uninteressant seien vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise dagegen Aktien, Investmentfonds und fondsgebundene Lebensversicherungen. Aus Angst vor Verlusten bewahren 18 Prozent der Befragten ihr Geld sogar am liebsten zu Hause auf.
Quelle: Focus Money